Springe direkt zu: Hauptnavigation | Inhalt | Suche | Weitere Informationen, Links und Downloads | Service-Funktionen
Dynamic Navigator
Dynamic Navigator
Ud. se encuentra aquí: Página principal >  Hall of Fame >  Hall of Fame > 
Rolf Fehlbaums Unternehmen Vitra - eine Schweizer Erfolgsstory in Baden-Württemberg

Seine Stühle schmücken die Büros von DaimlerChrysler in Stuttgart und der EU-Kommission in Brüssel, den Firmensitz von Coca-Cola, und auch die langen lila Reihen im Berliner Reichstag stammen von ihm. Rolf Fehlbaums Vitra AG ist aus der Welt des Möbeldesigns nicht mehr wegzudenken, obwohl eine deutsche Werbeagentur ihm von diesem Namen ursprünglich abgeraten hatte.

Seit 1976 leitet der in Basel geborene Fehlbaum das weltweit agierende Familienunternehmen, das aus einem einfachen Möbelgeschäft entstanden ist. Sein Vater Willi Fehlbaum hatte es 1933 erworben. 1950 überschritt das Unternehmen die Grenze nach Weil am Rhein; Ende der 50er Jahre erhielt Vitra die Rechte zur europäischen Produktion und zum Vertrieb der Möbelentwürfe von Charles und Ray Eames sowie George Nelson. Der Sohn studierte derweil Sozialwissenschaften in Freiburg, München, Bern und Basel, gründete einen Kunstbuchverlag und produzierte Dokumentarfilme. Schließlich arbeitete Rolf Fehlbaum für die Bayerische Architektenkammer, bevor er Ende der 70er Jahre die Leitung von Vitra übernahm.

Für sein Wirken wurde Fehlbaum mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem IF-Design Preis. 1997 erhielt der Schweizer vom deutschen Wirtschaftsminister den Bundespreis für Förderer des Designs. Spätestens seit der Gründung des Vitra Design-Museums in Weil im Jahr 1989 ist der Ort ein Wallfahrtsort nicht nur für Design-, sondern auch für Architekturinteressierte. Frank O. Gehry, Nicolas Grimshaw, Zaha Hadid und Tadao Ando haben für Vitra ein vielgestaltiges architektonisches Firmenprofil geschaffen, das weltweit seinesgleichen sucht.

Bis zum 10. September 2006 ist im Vitra Design Museum eine Retrospektive des italienischen Designers Joe Colombo mit Entwürfen aus den 60er Jahren zu sehen.

 
schatten