Als Zentrum der deutschen Automobilindustrie ist Baden-Württemberg auch Heimat von über 1.000 Zulieferfirmen. Knapp ein Viertel der in Deutschland jährlichen Branchenumsätze werden hier erwirtschaftet. Der Fahrzeugbau ist mit einem Jahresumsatz von rund 74 Milliarden Euro bzw. über 28 Prozent des Gesamtumsatzes im verarbeitenden Gewerbe eine Schlüsselbranche des Landes. Mehr als 61 Prozent dieses Umsatzes werden durch Exporte erzeugt, ermöglicht durch die hohe Qualität und Effizienz der Kraftfahrzeugindustrie. Baden-württembergische Marken wie Mercedes-Benz, Audi und Porsche haben der deutschen Fahrzeugindustrie mit ihren hohen Standards weltweit Prestige verschafft.
Sowohl Hersteller als auch Zulieferer profitieren in Baden-Württemberg von einer der weltweit höchsten Industriedichten: Mehr als 3.300 Betriebe aus den verschiedensten Bereichen arbeiten in enger Verbindung mit den Herstellern als Zulieferer, Abnehmer, Kooperations- und Entwicklungspartner.
Die leistungsfähige Kfz-Zulieferindustrie aus Baden-Württemberg genießt einen exzellenten Ruf. Unternehmer und Pioniere wie Behr oder Bosch, Eberspächer, Knecht oder Mahle stehen beispielhaft für schwäbischen Erfindungsgeist und Innovationskraft. Dabei zeichnet sich die baden-württembergische Zulieferindustrie durch hohe Flexibilität aus und entspricht damit den Globalisierungstendenzen der Kfz-Hersteller. Vor allem die Kfz-Industrie profitiert von den Erkenntnissen und Innovationen der Luft- und Raumfahrttechnik.