Wissenschaft und Technik haben die Welt verändert. Die technologischen Leistungen der Menschen in Baden-Württemberg, dem Land der „Tüftler und Denker“, sind fast sprichwörtlich. Dafür stehen u.a. die Namen Robert Bosch, Carl Benz und Gottlieb Daimler, die als Erfinder und Unternehmensgründer Geschichte gemacht haben, ebenso wie die aus dem Land kommenden Nobelpreisträger, zum Beispiel Klaus Klitzing, Christiane Nüsslein-Volhard oder Bert Sakmann.
Welchen Stellenwert Baden-Württemberg der Forschung einräumt, lässt sich anhand einiger Zahlen belegen. So gibt das Land 3,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung aus – ein internationaler Spitzenwert. Ein Viertel der Forschungskapazität deutscher Großforschungseinrichtungen ist in Baden-Württemberg konzentriert, so das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Auch sind hier 12 der Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft und 14 der 48 Fraunhofer-Institute angesiedelt. Die mehr als 100 außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg sind vielfach mit den Hochschulen des Landes vernetzt. Baden-Württemberg verfügt über 46 Hochschulen, rund 20 nichtstaatliche Hochschuleinrichtungen und acht Berufsakademien – mehr als jedes andere Bundesland in Deutschland. Diese leistungsfähige Infrastruktur aus Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsstätten mit vielfältigen Kompetenzen in Grundlagenforschung und angewandter Forschung wird für die Zukunft des Landes von entscheidender Bedeutung sein.